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Vergleichen ist zwecklos: Von der Illusion der Idole.

Mit 828 Metern ist das Burj Khalifa das höchste Gebäude der Welt. Um die Spitze dieses beindruckenden Monumentes zu sehen, muss ich meinen Kopf so weit es geht in den Nacken legen. 22 Millionen Arbeitsstunden stecken in diesem Bauwerk.

Ich komme nur langsam aus dem Staunen heraus und denke einige Jahre zurück:

Als ich noch am Anfang meiner unternehmerischen Laufbahn stand, verglich ich mich ständig mit den Besten aus der Szene: sie hatten tolle Videos, tausende Leser und fertige Programme in den Bereichen, die ich abdecken wollten. Mist.

Das Ergebnis: Ich verlor mich im Sumpf meiner eigenen Gedanken. Grübelte über die Geschichten anderer Menschen nach. Ich stellte mir vor, dass ich erst garnicht anfangen müsste. Es gab ja schon alles. Ich dachte, meine eigene Geschichte sei nicht interessant genug, um damit Menschenleben zu bewegen. So machte ich mich Tag um Tag klein, hielt meine wahre Größe vor mir versteckt.

Eines Abends, nachdem ich mal wieder den halben Tag damit verbrachte, die “Konkurrenz” zu analysieren, kam ein Gedanke zu mir. Erst war er leise im Hintergrund. Doch als ich den Computer zu klappte und zur Ruhe kam, wurde die Idee immer lauter: Alex, es macht doch absolut keinen Sinn, Dich mit anderen Menschen zu vergleichen, denn Du kennst Ihren Weg nicht. Du kennst nur Deinen eigenen Weg, Deine eigenen Stärken und eigenen Ziele.

Ich brauchte noch eine Weile, um die Tragweite dieses Gedankens zu verstehen!

Heute weiß ich, dass ein Vergleich mit anderen Menschen absolut sinnfrei ist.

Der Vergleich mit Anderen führt in 95% der Fälle direkt ins Land der Prokrastination und Selbstzweifel. Es ist ein völlig falscher Fokus! Du siehst Dir die polierten Bilder deiner Idole an und vergleichst diese mit deinem aktuellen Selbstbild.

Doch wie echt sind diese Bilder überhaupt?

Hinter jedem Kunstwerk – und ich sehe ein selbstverwirklichtes Menschenleben als ein solches an – steckt eine individuelle Geschichte und viele Stunden Fokus und Arbeit. All Deine Idole haben Stunden über Stunden investiert, um dort zu stehen, wo sie heute sind. Anstatt dich zu vergleichen, fange lieber jetzt damit an, deinen eigenen Weg zu gehen. Schritt für Schritt, Stein um Stein.

Wann immer Du ins Land der Vergleiche abrutscht, stelle dir einfach diese Frage: Was der nächstbeste Schritt ist, den ich im Hier und Jetzt machen kann, um den Zielen meines Herzens ein Stück näher zu kommen?

Denn jeder Weg beginnt genau Jetzt!

Wir alle atmen die gleiche Luft, nutzen dieselbe universelle Kraft, um unsere Leben zu leben. Beethoven komponierte im Hier und Jetzt. Schiller schrieb im Hier und Jetzt. Das Burj Khalifa wurde in vielen Momenten des Hier und Jetzt erbaut.

Was machst du im Hier und Jetzt?

Anstatt Dich mit anderen zu vergleichen, schreibe Dir doch jeden Abend zwei oder drei Dinge auf, die Du gut gemacht hast. Übe Dich in Dankbarkeit für Sachen, denen Du sonst keine Aufmerksamkeit schenken würdest. Spüre Deinen Atem. Tue Dinge, die Dir dabei helfen, Dich auf Deinen eigenen Weg zu konzentrieren und dieses bewusst zu erleben: Tagebuch schreiben,

Und falls Du Dich doch vergleichen willst, dann vergleiche Dich nur mit Dir selbst. Bist Du heute weiter, als Du vor einem Monat warst? Oder einem Jahr?

Ich bin gespannt auf Deine Meinung. Siehst Du das genauso? Oder motiviert es Dich vielleicht, sich mit anderen zu vergleichen? Schreibe kurz eine Nachricht unter