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Die Illusion der Normalität: Der Glückliche ist nicht normal

Das ist doch nicht normal! Sei doch einfach mal normal! Diese und ähnliche Sätze hörte ich häufig in meiner Kindheit. Es scheint, als wolle uns die Gesellschaft zur Normalität erziehen, doch ist ein normales Leben mit großer Sicherheit kein glückliches Leben.

Dieser Artikel zeigt Dir, wie das Streben nach Normalität mit Sicherheit zu Unglück führt und Du dadurch Deine eigene Individualität Tag für Tag versteckst.

Die Illusion der Normalität

Mit der Entwicklung der Zahlen und der Fähigkeit des Rechnens, ist dem Menschen ein grandioser Schritt zur Beschreibung der Realität und zur Erleichterung des Lebens gelungen.

Allerdings sind wir heute einem Zahlenkult verfallen, der sich durch alle Bereiche des Lebens zieht. Rankings, Mittelwerten und Statistiken zeigen uns, was als normal gilt.

Das Konzept der Normalität bildet den mathematischen Mittelwert aus dem aktuell beobachtbaren Verhalten unserer Gesellschaft.

Der normale Deutsche ist demnach übergewichtig, unglücklich, scheidet seine Ehe mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent, ist zu 80 Prozent unglücklich mit seinem Job, hat1,39 Kinder hat und schaut täglich 232 Minuten fern.

Schönes Leben, oder?

Doch ist das Streben nach Normalität ein Widerspruch an sich, da Du bereits in der Betrachtung der Normalität enthalten bist, so wie Du jetzt bist.

Der größte Feind eines freien und damit glücklichen Lebens, ist die Orientierung an der Normalität. Normal zu sein bedeutet, mit dem Strom zu schwimmen und sich dadurch immer mehr von der Quelle–der eigenen inneren Stimme–zu entfernen.

Doch dabei gibt es den normalen Menschen gar nicht, denn „normal“ impliziert immer eine Mengenbetrachtung, aus der dann die Norm gebildet wird. Doch schau dir die Vergleichsmenge an. Willst Du gerne der Mittelwert der aktuellen Gesellschaft sein?

Ich nicht, Danke!

Normal sein zu wollen führt zu Unglück und Kummer

Den meisten Menschen geht es schlecht, weil sie sich unhinterfragt den Normen der Allgemeinheit unterordnen und ihre Seelenwünsche hinter den Ideen einer gleichgeschalteten Masse anstellen.

Sie lügen sich ins Gesicht und verstecken ihre innere Stimme hinter Höflichkeitsfloskeln. Oberflächlicher Frieden mit jedem Mitmenschen wird authentischer Kommunikation und damit dem Seelenfrieden vorgezogen. Hoher Blutdruck, Zuckerkrankheiten und Stress sind Resultate aus der Kastration der eigenen Individualität durch aktuelle Normen.

Niemand hinterfragt mehr das Einleuchtende.

Regeln und Richtlinien wird blind Folge geleistet.

Die Mehrzahl der Menschen schlafwandelt durch das Leben und ist komplett im Autopiloten des eigenen Verstandes verloren.

Normal zu sein bedeutet, zu den 95% zu gehören, die ihr Leben nur zu 5% leben und sich am Sterbebett wünschen, mehr Mut gehabt, weniger gearbeitet und authentischer auf Basis der inneren Stimme kommuniziert zu haben.

Der Klügere ist nicht normal

Die 5%, die ihr Leben zu 95% leben, sind nicht normal.

Sie verfahren nicht nach althergebrachten Mustern und leben nicht in festen Strukturen. Sie sind die Weltreisenden, die Unternehmer, Musiker, Künstler oder Revolutionäre. Sie sind diejenigen, deren Leben die Normalen konsumieren, deren Filme sie gucken und über die sie ihre normalen Gespräche führen. Die Unnormalen sind die Glücklichen. Sie gehen aus dieser Welt mit einem Lachen auf den Lippen.

  • Glück und Freude sind unnormal
  • Eigenständiges Denken ist unnormal
  • Seine ehrliche Meinung zu sagen, ist unnormal
  • Seinen eigenen Weg zu gehen, ist unnormal
  • Mit Fremden zu reden, ist unnormal
  • Ehrlichkeit ist unnormal
  • Über seine Gefühle zu reden, ist unnormal
  • Finanzieller und emotionaler Überfluss sind unnormal
  • Unbegründetes Lachen ist unnormal
  • Mit ganzem Herzen im Hier und Jetzt zu lieben, ist unnormal

Jeder kommt am Ende seines Lebens entweder gebrochen und mit einem Sack unerfüllter Träume, oder mit Stil, völlig ausgelebt und bereit, den Körper, den er oder sie zu Lebzeiten einem höheren Zweck gewidmet hat, zu verlassen, an.

Die Wahl treffen wir jeden Morgen.

Normal ist es, von 9 bis 17 Uhr arbeiten. Normal ist es, sich Montag schon auf Freitag zu freuen. Normal ist ein Reihenhaus. Normal ist es, zu Lügen. Normal ist es, nicht genug Geld zu haben. Normal ist es, sich scheiden zu lassen. Normal ist es, fernzusehen. Normal ist es, einem seelenlosen Job nachzugehen. Krank sein ist normal. Negativität ist normal. Normal ist es, Materialismus vor Zufriedenheit zu stellen. Fast Food ist normal.

Willst Du normal sein, oder lieber glücklich?

Was würdest Du auswählen, wenn ich Dich vor die Wahl stellen würde?

Wer fühlt sich wohl täglich vor dem Einschlafen besser: der Normale oder der Unnormale?

An dieser Stelle höre ich immer wieder Einwände.

„Alex“, sagen die Leute in meinen Coachings. „Nicht jeder kann so denken und einige wollen einfach ein normales Leben.“

Doch kommen diese Einwände aus einem auf Normalität trainierten Verstand.

Es ist so, als wollte man einem Blinden eine Landschaft beschreiben, oder mit einer defekten Maschine auf Fehlersuche gehen, wobei die Maschine selbst der Fehler ist. Die Tatsache, dass ein normales Leben ein ungelebtes Leben ist, kann von einem mit Normalität infizierten Verstand kaum verstanden werden. Dieser handelt genau nach seiner normalen Konditionierung, sucht konsistente Informationen und meidet Widersprüchliches.

Der Verstand will genau diese Normalität. Wie ein Virus legt er sich über das Leben und verteidigt seine eigene Existenz und die aktuelle Konzeption über die Welt. Das Wesen mag darunter leiden und das Leben mag durch die Finger gleiten, doch dem Verstand ist das egal.

Er verteidigt seine kleine Realität um jeden Preis.

Doch zu leben, bedeutet immer das Neue zu erfahren und zu begrüßen.

Wann fühlst Du Dich am lebendigsten?

Sind es nicht die Tage, an denen etwas Unvorhergesehenes passiert? Die Tage, an denen die Matrix des Verstandes für kurze Zeit unterbrochen wurde?

Die kleinen Momente des reinen Erlebens sind auch für völlig mit dem Verstand identifizierte Menschen die Momente, über die sie reden und in denen sie sich lebendig fühlen, bevor sie wieder in die Normalität eintreten und im Autopilotmodus seelenlosen Aktivitäten nachgehen.

Dieser Autopilot führt schnurstracks ins Niemandsland, direkt auf die breite Weide, auf der Schafe und Lämmer planlos umherstreifen und das vorab abgesteckte Territorium nicht verlassen. Nur ist es an Orten, an denen wir eine breite Masse antreffen, ziemlich voll.

Der Normale hat viele Freunde, der Unnormale hat echte Freunde.

Wenn Du aus der Normalität ausbrechen und ein Leben nach eigenen Regeln, ein Leben auf Basis Deiner Inneren Stimme leben willst, dann melde Dich noch heute zur kostenlosen 30-Tage Restart Challenge an. In einem Monat konfrontieren wir gemeinsam Deine aktuelle Realität und kreieren ein Leben, auf das Du am Ende stolz sein wirst.

Sei unnormal! Mache was verrücktes!

In Liebe

Alex

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